Der im Rahmen der Prävalenzerhebung verwendete Erhebungsbogen ist von der Universität Maastricht entwickelt worden und mit der internationalen Forschungsgruppe abgestimmt worden. Die Fragen wurden anhand internationaler wissenschaftlicher Literatur und in gemeinsamer Überlegung mit Expert/innen auf dem Gebiet der jeweiligen Pflegeprobleme zusammengestellt. Bereits vorhandene Messinstrumente wurden weitgehend berücksichtigt.
Der Erhebungsbogen umfasst Erhebungen auf drei Ebenen:
Seit 2008 stehen die folgenden Module für die Schweiz in deutscher Sprache zur Verfügung:
Bei der nationalen Prävalenzmessung in der Schweiz am 6. November 2012 werden die Module Sturz und Dekubitus in allen Landessprachen zur Verfügung stehen.
Im Rahmen der europäischen Pflegequalitätserhebung findet in der Schweiz am Dienstag 6. November 2012 eine nationale Prävalenzmessung Sturz und Dekubitus statt.
Die Population (in die Messung eingeschlossene Patienten in den teilnehmenden Spitälern) umfasst die Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen, die am Erhebungstag stationär im akutsomatischen Bereich aufgenommen sind.
Jeweils zwei Pflegefachpersonen (eine stationseigene und eine stationsfremde Person), führen die Messungen durch, wobei bei Nichtübereinstimmung die Einschätzung der stationsfremden Person ausschlaggebend ist.
Pro Patient werden ca. 15 – 20 Minuten benötigt. Die Datenerfassung erfolgt schriftlich oder bei entsprechender technischer Infrastruktur online (Laptop, drahtloses Internet). Auf Papier erfasste Daten können bis zu einem Stichtag ca. fünf Wochen nach der Messung im LPZ-Instrument eingegeben werden.
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Berner Fachhochschule
Fachbereich Gesundheit, Abteilung aF&E
Nationale Prävalenzmessungen
Christa Vangelooven
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